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Obwohl es diesmal ziemlich unsicher war, ob ich überhaupt mitfahren kann, klappte es doch und ich fuhr Freitag morgens hier los zum Ferihegy.
Pünktlich war ich am „Stammparkplatz“ und man brachte mich nun zum Terminal. Draussen wartete ich auf dzsodzso, seine Frau und vidisjani. Die kamen auch kurz darauf und nach einem kurzen Kennenlernen, gingen wir rein.
Da ich diesmal mit 2 Janos reiste werde ich demnächst nur ihre Nicknamen nennen. Wir wussten ja, dass der Security-Check verschärft wurde, darum gingen wir ziemlich schnell nach hinten. Dzsodzso flog zum ersten Mal, darum war ihm die Aufregung auch anzumerken.
Natürlich versuchte ich ihm diese mit den üblichen Floskeln ( oben ist noch keiner geblieben) zu nehmen!
Für easyjet-Verhältnisse starteten wir ziemlich pünktlich und während des Fluges passierte auch nix, ausser vielleicht, dass ich mir nicht verkneifen konnte dzsodzso etwas aufzuziehen.
Ich bestellte mir nen Kaffee und dzsodzso wollte vor Aufregung immer noch nichts trinken. Ich wies ihn höflich darauf hin, dass er dann, wenn wir abstürzen, durstig sterben würde.
Pünktlich 13.30 landeten wir in Dortmund. Nun schnell zum SIXT-Schalter, da ich ja ein Auto vorbestellt hatte. Schnell nahmen wir nun den Fiesta in Beschlag, Navi eingestellt und los ging es. Das Hotel hatte ja dzsodzso empfohlen, darum wusste ich auch erstmal nicht wo wir landen würden.
Übers Hotel werde ich keine Worte verlieren, nur soviel, es war in der Nordstadt und selbst die Taxifahrer verriegeln hier die Tür. Demnächst dann wieder IBIS. Mehr sag ich nicht, weil dzsodzso sonst schimpft.
Im Hotel angekommen übernahmen wir die Zimmerschlüssel und brachten unsere Sachen nach oben. Nun auf Richtung Geschäftsstelle. Waren ja angeblich nur 2,8km (lt. Hotelbeschreibung). Gefühlt war es definitiv das 3-fache. Da angekommen, gingen die anderen 3 in den Fanshop und ich versuchte Petra zu erreichen.
Die hatte aber keine Zeit, so unterhielt ich mich etwas mit Frau Assum, die sich meist um unsere Ticketangelegenheiten kümmert. Kurz darauf kam auch mal ein Spieler vorgefahren, aber ich hatte günstigerweise, keinen Fotoapparat dabei um ein Foto von Felipe Santana zu schießen.
Nun schlenderten wir weiter zum Stadion und auch da gingen wir in den Fanshop. Hier kauften die 3 nun richtig ein. Das war wohl etwas zuviel, für die Kassiererin, weil sie nun aus Versehen die Trainingsanzüge von dzsodzso und Èva doppelt einscannte.
Das dauerte nun ein kleines Weilchen, den Fehler zu finden, zu stornieren. Zwischenzeitlich beschlossen wir am nächsten Samstag um 12 Uhr die große Stadiontour mitzumachen. Auch diese Tickets kauften wir gleich mit.
Als wir mit dem Einkauf fertig waren, gingen wir schnell auf ein Bierchen ins Strobels.
Dann schlenderten wir Richtung Innenstadt um ein Lokal fürs Abendessen zu finden. Wir gingen am Markt in den Thüringer und schlugen uns den Bauch voll. Da wir noch in den Penny neben dem Hotel wollten, machten wir uns nun langsam auf den Rückweg.
Im penny kaufte dzsodzso schnell noch ein Sixpack und auch wir kauften noch paar kleinere Sachen und gingen ins Hotel. Èva und vidisjani legten sich ab und dzsodzso und ich gingen noch etwas runter in die Lobby, tranken Bier und redeten.
Samstag:
Morgens fuhr ich mit dem Leihwagen gegen 6.30 Uhr nach Plettenberg. Da angekommen ging ich auf den Friedhof und erledigte schnell das, was ich mir vorgenommen hatte und brachte nun den Wagen zum Flughafen DO zurück.
Von da aus zum Hotel, schnell die Stadionsachen aus dem Zimmer geholt.
Dann suchte ich die anderen 3 in der Innenstadt und wir machten uns nun auf den Weg ins Stadion, weil ja die Stadiontour anstand. Man führte uns nun durchs Stadion, Presseraum, Gästekabine, Mixed Zone, Spielertunnel und zu den Trainerbänken.
Von den Trainerbänken dann ins Stadiongefängnis und in den Erlebnispark Nord. Von da aus gingen wir ins Borusseum.
Für mich war das nicht mehr interessant, aber dzsodzso und Éva waren da noch nicht.
Nun gingen wir Richtung Stadion Rote Erde. Ich kaufte mir die Karte fürs Derby der „Zweiten“. Die anderen wollten nicht mit, aber ich laß mir das nicht entgehen. Wir verabredeten uns nach dem Spiel im Strobels und nun trennten sich unsere Wege. Ich rein in die Rote Erde und ab Richtung Fanblock. Leider hatte ich einen kleinen, aber erheblichen Fehler gemacht.
Bei den Spielen der „Zweiten“ stehen die Fans unterm Dach auf den Sitzplätzen. Super. Ich stellte mich neben den Block und das war auch sehr stimmungsvoll. Beim Umsehen stellte ich fest, dass ich zw. Den Fans aus Südtirol und Norwegen stand.
Es waren auch tatsächlich ca. 15 Gästefans da. Naja, die 1. Mannschaft des Gesocks spielte in Frankfurt und da war wohl der Großteil der Daumendrücker von denen da. Das Spiel war nicht schlecht und schnell gingen wir auch durch einen Strafstoß in Führung.
Das Gesocks versuchte zwar alles, besonders der „Amateur“ mit der Nr. 8 (Geldverbrenner A. Streit), war hochmotiviert.
In der 2. Halbzeit traf ich dann auch auf Jens und während wir so redeten, fiel auch das 2-0. Nun stand die Hütte Kopf. Derbyfeeling.
Die Stimmung war nun am Brodeln und nach Schlußpfiff hallte durchs Rund: „Derbysieger, Derbysieger he,he!“…natürlich wurde die „Zweite“ nun gebührend gefeiert mit allem was dazugehört.
Danach machten sich alle aus dem Stadion auf ins Strobels um auf Sky die Bundesliga zu verfolgen und natürlich der Eintracht die Daumen zu drücken. Bei TV , Bier und Superstimmung verging der Abend. Dzsodzso gefiel es besonders, als der Bus der Amateure des Gesocks mit den üblichen Gesten verabschiedet wurde und das ganze Strobels aufsprang, als Frankfurt kurz vor Schluß eine Großchance hatte.
Nachdem der Spieltag rum war und wir es ausgetrunken hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Hotel. Ein kurzer Zwischenstopp bei einem amerikanischen Frikadellen im Brötchen Produzenten schlenderten wir zum Hotel.
Da angekommen, machte ich mich frisch, aber Lust noch wegzugehen hatte ich nicht mehr, da ich ja morgens früh raus bin. So machte ich es mir mit paar Zigaretten in der Lobby gemütlich. Gegen 22.30 Uhr machte ich mich aber lang.
Sonntag:
Morgens gegen 8 Uhr trafen wir uns unten zum Frühstück. Bei einigen Brötchen und noch mehr Kaffee besprachen wir den Sonntag. Dabei stellte ich fest, dass die Fans aus Südtirol im selben Hotel abgestiegen sind. Wir redeten noch etwas und dann machten wir uns alle auf den Weg zum Treff mit den „Revierfreunden“, die ein Treffen aller europäischen Fanclubs planen und uns ihre Pläne erklären wollten.
Dazu wird es aber einen gesonderten Beitrag auf unsrer Page geben.
Nach dem Treffen mit denen machten wir uns auf den Weg zum Stadion, da sich Günter und Olaf gemeldet hatten, dass sie da sind.
Immer wieder schön meine beiden Freunde zu treffen um mit ihnen ins Stadion zu gehen.
Schnell machten sich alle miteinander bekannt und auf ins Stadion, da ich ja noch zu Petra wollte. Aber auch diesmal hatte sie keine Zeit für mich. Nun ja, ich bin ja nicht der einzigste Fan mit Fragen. Ich werde meine Fragen per mail mit ihr klären.
Jetzt aber auf in Block 14 und fertigmachen. Viele Bekannte treffen, warmsingen und schon kann es losgehen.
Aufs Spiel geh ich nicht weiter ein, denke, dass es jeder gesehen und sich seine eigene Meinung zu den diversen Entscheidungen des „starken“ Herrn Stark machen kann.
Natürlich waren wir nicht begeistert, einem Rückstand hinterherzurennen. Und ein ums andere Mal fluchte dzsodzso. Besonders lustig war dazu dann der Kommentar von Olaf. „Ganz toll wenn einer neben einem flucht, und man versteht kein Wort….“!
Gott sei dank fiel in der letzten Minute der Ausgleich und das Stadion explodierte. Schlusspfiff und unter Jubel wurde nun Sahilovic verabschiedet, der nach Abpfiff noch die gelb-rote Karte sah.
Die Mannschaft kommt zur Süd und bedankt sich für die Unterstützung. Danach schickten sie da Silva allein vor die Süd, damit er allein für sein Tor in letzter Minute gefeiert wird.
Nun verabschiedeten sich Günter und Olaf. Wir blieben noch etwas und dann machten wir uns auf den Weg, da wir in der Innenstadt noch etwas essen wollten.
Wir entschlossen uns wieder in den Thüringer zu gehen, da wir da schon am Freitag nicht enttäuscht wurden.
Wieder schlugen wir uns da den Bauch voll und dann machten wir uns auf den Weg ins Hotel. Alle gingen hoch, nur ich blieb eben noch auf 2 Zigaretten in der Lobby und hing etwas meinen Gedanken nach.
Dann ging auch ich hoch, weil ja am nächsten Morgen zeitig aufstehen angesagt war. Trotz allem schaute ich noch Formel1 und die Spieltagszusammenfassung auf Sport1.
Montag:
6.30 Uhr trafen wir uns zum Frühstück und 7.00 Uhr fuhren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Da bei meinen Touren ja immer was schief geht, blieb eigentlich nicht mehr fiel Zeit für die große Panne. Aber oh Wunder!!! Nichts passierte und wir landeten pünktlich um 11.10 Uhr auf dem Ferihegy.
Draussen verabschiedeten wir uns und nun wurde ich abgeholt vom Parkplatzbus. Schnell das Auto übernehmen und auf nach hause, wo ich dann um 14 Uhr ankam…..
Fazit:
Es geht doch, dass ich mal ohne Panne reise. Ich habe an einem Wochenende einen Sieg und ein Unentschieden erlebt. Neue Leute kennen gelernt und einiges an Spaß gehabt.
Dass unsere Mannschaft nicht dauernd gewinnen wird, ist wohl jedem klar und ich kann mit diesem Unentschieden leben. Stimmung war in Ordnung und wenn ich unseren Mitgliedern etwas ans Herz lege. Geht, wenn ihr in Dortmund seid und die „Zweite“ spielt, dahin. Das ist ein Erlebnis und 90 min Dauersupport. Macht das.
Ich bedanke mich, bei Zlotyi; Petra; Jens und allen die diese Tour ermöglichten und zu einem Erlebnis machten.
HEJA BVB! HEJA BVB FANCLUB UNGARN!
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